Projektstillstand 1982 - 1993
1982 begann die maoistische Terrorguerilla des Leuchtenden Pfads (Sendero Luminoso)
ihren Kampf gegen staatliche und regionale Autoritäten und gegen Gruppen der
einheimischen Bevölkerung und zerstörte alles Fremde und Importierte. Unter den Rufen ‚viva la lucha armada’ wurde als erstes die aufgebaute Station von Allpachaka am
3. August 1982 zerstört und ein Teil der leistungsfähigen Kreuzungsrinder grausam
mit Messerstichen getötet. Die Entwicklung der Region von Ayacucho und der Universität
kam für viele Jahre zum Erliegen.
In der Folge wird Peru durch den zunehmend wachsenden Sendero Luminoso gegeisselt,
der 1990 rund 60% des Territoriums dominierte. Der ein Jahrzehnt andauernde
Bürgerkrieg forderte 70'000 Tote.
Nach Beendigung des Bürgerkrieges unternahm die Zentralregierung Limas grosse Investitionen
in den Aufbau der Infrastruktur und zur Verbesserung der Lebenssituation
im Departement Ayacucho, das etwa den Flächenumfang der Schweiz hat:
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Bewässerungskanal RIO CACHI von über 120 km Länge zur Trinkwasserversorgung
der Stadt Ayacucho und zur intensiven Nutzung von 15'000 ha Kulturland. |
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Anschluss Ayacuchos an Lima durch Asphaltierung der Bergstrasse zur Küste
und Sicherstellung des Strassentransports übers ganze Jahr. |
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Energieversorgung durch den Anschluss der Stadt ans Verteilnetz des Mantaro
Kraftwerks. |
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Wiederaufbau der Versuchsstation Allpachaka. |
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